Kosten für ein Baugrundstück

Grundstückspreise unterscheiden sich erheblich von Region zu Region, von Stadt zu Stadt und sind in der Regel „auf dem Land“ am günstigsten. In Ballungsgebieten sind freie Baugrundstücke kaum noch zu finden. Gute Makler helfen bei der Suche, denn Sie kennen den Markt und können entsprechend den Wünschen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kunden geeignete Grundstücke auswählen. Vor dem Erwerb von Grund und Boden ist es in jedem Fall sinnvoll, beim zuständigen Bauamt den Bebauungsplan mit den baulichen Nutzungsrechten einzusehen. In der Nachbarschaft geplante Bauvorhaben können nachgefragt werden. Der Flächennutzungsplan gibt Auskunft über Verkehrstrassen, geplante Gewerbegebiete oder Sondernutzungen in der Umgebung des Grundstücks. Die Kosten für die Erschließung sind ebenfalls bei der Gemeinde genau nachzufragen. Vollerschlossen sind Grundstücke, wenn alle Versorgungsleitungen in der Straße liegen (Wasser- und Abwasser, sonstige Trassen für Gasleitung und Kabeltrassen), die Hausanschlusskosten sind in der Regel vom Neueigentümer zu bezahlen. Vor Vertragsabschluss sollte eine Baugrunduntersuchung vorliegen, die die Eigenschaften des Untergrunds aufzeigt und somit Rückschlüsse auf die Gründung des Gebäudes zulässt. Zu beachten sind die Notars- und Gerichtskosten, die bei Erwerb eines Grundstücks fällig werden und die Grunderwerbssteuer; sie bemessen sich prozentual am Kaufpreis. In manchen Fällen muss das Baugrundstück oder Teilgrundstück noch exakt vermessen werden; diese Kosten fallen für den Käufer zusätzlich an. Vor dem Kauf eines Baugrundstücks ist es in jedem Fall sinnvoll, mehrere Angebote zu vergleichen und sich über die Lage des eigenen Grundstücks und die vorhandene Infrastruktur im Ort genau zu informieren.